Richtige Mülltrennung – darum ist es wichtig
Gerade in Mehrparteienhäusern ist die korrekte Mülltrennung gelegentlich ein Streitthema zwischen den Bewohnern. Manche trennen penibel genau, andere werfen ihren halben Hausrat in den Restmüll. Und wenn es um Sperrmüll geht, kann es für alle Bewohnerinnen und Bewohner sogar richtig teuer werden.
Korrekte Mülltrennung leicht gemacht
Die wichtigsten Entsorgungsmöglichkeiten, die sich in jedem Mehrparteienhaus finden, sind:
- Altpapier und Kartonagen – rote Tonne
- Restmüll – schwarze Tonne
- Biomüll – braune Tonne
Abseits davon gibt es unzählige Sammelstellen für sogenannte „Leichtverpackungen“, also Plastik oder Metall wie z. B. Dosen. Im ländlichen Gebiet und generell bei Einfamilienhäusern wird dieser Müll im gelben Sack gesammelt. An diesen erwähnten Sammelstellen befinden sich meist auch direkt Glascontainer. Wer unsicher ist, wo die nächstgelegenen Tonnen zu finden sind, erhält Informationen beim regionalen Entsorger.
Im ländlichen Gebiet gibt es einen Unterschied zur Stadt, denn hier wird der Biomüll teilweise per Kompost verwertet. Ob ein Kompost erlaubt ist, sollte immer mit der Gemeinde abgeklärt werden. Mancherorts gibt es dahingehend Vorschriften, etwa um Rattenplagen abzuwenden.
Problemstoffe und Sperrmüll
Wer ungewöhnlichen Abfall oder auch Sperrmüll zu entsorgen hat, macht das in Wien an den Mistplatz-Standorten. Sollen Gegenstände entsorgt werden, die grundsätzlich noch funktionieren, so sind Sammelstellen wie in Wien der 48er-Tandler der MA48 die passende Stelle. Dort werden brauchbare Objekte weiterverkauft.
Am Land gibt es ähnliche Sammelstellen, wobei teilweise auf Öffnungs- und Abgabezeiten zu achten ist. So können z. B. Problemstoffe meist nur zu konkreten Zeiten abgegeben werden, während hingegen beispielsweise Grünschnitt jederzeit eigenständig abgeladen werden darf.
Äußerst ärgerlich ist, wenn Menschen in Mehrparteienhäusern ihren Sperrmüll nicht ordnungsgemäß entsorgen. Obwohl der nächste Mistplatz meist sehr nahegelegen ist, landen regelmäßig Gegenstände einfach im Müllraum des Gebäudes. Das kann zu beträchtlichen Kosten führen.
Denn die Hausverwaltung reagiert meist zuerst mit einem Aushang. Dieser wird meist vom Reinigungsunternehmen, das ohnehin im Haus tätig ist, angebracht – und häufig auch bereits verrechnet. Kommt es zur Entsorgung des abgelegten Sperrmülls, so entstehen rasch Kosten hunderter Euro. Diese werden über die Betriebskosten an die Bewohner verrechnet.
Mülltrennung trägt zur Hausgemeinschaft bei
All der Ärger, der durch nicht korrekt entsorgten Müll in einem Haus entstehen kann, lässt sich somit preiswert und einfach vermeiden. Egal, ob es darum geht, Sperrmüll nicht einfach im Müllraum abzustellen oder ob Papiermüll tatsächlich in der roten Tonne landet: Die richtige Müllentsorgung verhindert, dass sich andere Personen im Haus ärgern müssen. Daher gibt es bei diesem Thema nicht nur einen ökologischen Aspekt, sondern auch die zwischenmenschliche Ebene ist zu bedenken. Mit sehr geringem Aufwand tun Sie der Natur, den Betriebskosten und den Nerven Ihrer Mitmenschen etwas Gutes, indem Sie Ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen.
Geschrieben von
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