ohne-makler

Interviews mit Mitarbeitern: Margreth Schinko

Margreth Schinko, Marketing Managerin von ohne-makler.at

Margreth Schinko: „Genau deshalb habe ich den Mehrwert von ohne-makler.at sofort verstanden. Wenn man selbst vermieten oder verkaufen möchte, kann einem eine Plattform, die viele dieser Schritte bündelt und vereinfacht, wirklich Arbeit abnehmen.“

Vorgestellt: Margreth Schinko, Marketing-Managerin bei ohne-makler.at

Hinter ohne-makler.at steht ein ganzes Team, das von Wien aus jeden Tag für unsere Kunden da ist und in Ihrem Interesse unsere Angebote verbessert. Doch, wer gehört zum Team? Diese Frage beantworten wir Ihnen mit dieser Interviewreihe. Heute stellen wir Ihnen Margreth Schinko vor, die seit September 2026 als Marketing-Managerin bei uns tätig ist.

Margreth Schinko, Sie sind als Marketing-Managerin neu zu ohne-makler gestoßen. Wie ist die Position zugeschnitten, was sind Ihre Aufgaben?

Als Digital Marketing Managerin kümmere ich mich vor allem darum, ohne-makler.at in Österreich online sichtbarer zu machen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Google Ads & Co. Denn wenn jemand überlegt, eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten oder zu verkaufen, beginnt die Suche nach Möglichkeiten heute sehr oft bei Google.

Genau dort wollen wir präsent sein – mit Suchmaschinenwerbung über Google oder Bing, aber natürlich auch auf Social Media. Und darüber hinaus gibt es noch viele weitere Hebel, die wir nach und nach angehen werden.

Im Grunde geht es darum, Eigentümer auf ohne-makler.at aufmerksam zu machen und ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten sie haben, ihre Immobilie selbst zu vermarkten – sprich provisionsfrei, also ohne Maklerprovision. Ich selbst bin von diesem Weg jedenfalls schon länger überzeugt. 😉

Das klingt sehr umfassend. Gibt es so etwas wie eine Prioritätenliste? Welche Schwerpunkte setzen Sie aktuell?

Oh ja, die gibt es. Gerade am Anfang sogar eine ziemlich lange.

Aktuell liegt mein Fokus stark auf den bestehenden Google-Ads-Kampagnen: Strukturen optimieren, Suchbegriffe und Zielgruppen analysieren und herausfinden, was für den österreichischen Markt besonders gut funktioniert. Parallel bauen wir Microsoft Ads beziehungsweise Bing weiter aus.

Ein zweiter großer Bereich ist Social Media. Hier stehen wir in Österreich noch ziemlich am Anfang – und genau das macht es spannend. Wir können Formate und Inhalte neu entwickeln und ausprobieren, was zu uns und zu unserer Zielgruppe passt. Von klassischen Postings und Karussells bis hin zu kurzen Videos und Reels.

Daneben geht es natürlich immer auch um die Basis: Daten sauber auswerten, verstehen, wie Interessenten auf uns aufmerksam werden und an welchen Stellen wir noch besser werden können.

Obwohl Sie erst kurz dabei sind: Gibt es schon Bereiche, die Sie verbessern konnten, und wo sehen Sie noch Potenzial?

Da wir zum Start einige Kampagnen aus Deutschland übernommen haben, sind mir relativ schnell ein paar Dinge aufgefallen, die wir für Österreich anpassen konnten. Manchmal sind es tatsächlich Kleinigkeiten: bestimmte Begriffe, die in Deutschland völlig geläufig sind, bei uns aber weniger verwendet werden, oder Städte und Mitbewerber, die für den deutschen Markt relevant sind, für Österreich aber nicht.

Viel spannender finde ich aber, dass wir hier gerade erst anfangen. Ich habe dadurch die Möglichkeit, Strukturen von Grund auf mitzugestalten. Bei den Google-Kampagnen habe ich bereits einiges neu strukturiert, und auch im Social-Media-Bereich stehen wir noch ganz am Anfang.

Gerade dort wird es dann auch kreativer: Wir möchten eine eigene Bildsprache entwickeln sowie neue Formate ausprobieren – von Karussells bis zu Reels. Es gibt also noch sehr viel Potenzial und gleichzeitig viel Raum zum Ausprobieren.

Noch befindet sich ohne-makler im Aufbau. Das gilt zum einen für das Team, zum anderen für die Marke. Wie schwierig ist es für Sie, in einem umkämpften Markt mit Ihrer Arbeit das Unternehmen zum Erfolg zu führen? Welche besonderen Herausforderungen gibt es?

Ich sehe tatsächlich mehr Chancen als Herausforderungen. Die Grundidee ist sehr einfach: Eigentümer können die Vermarktung ihrer Immobilie selbst in die Hand nehmen und sich damit unter anderem eine hohe Maklerprovision sparen. Wir stellen ihnen dafür die Plattform und verschiedene Services zur Verfügung, die sie auf diesem Weg unterstützen.

Die größere Herausforderung sehe ich darin, mögliche Berührungsängste abzubauen. Wer noch nie selbst eine Immobilie verkauft oder vermietet hat, denkt vielleicht zuerst: Das ist kompliziert, zeitaufwendig und ich muss mich um alles alleine kümmern. Genau das muss aber nicht der Fall sein.

Wir möchten zeigen, dass man vieles sehr gut selbst machen kann und trotzdem Unterstützung bekommt, wenn man sie braucht – bis hin zu einer sehr umfassenden Begleitung mit unserem Premium-Angebot.

Für uns geht es deshalb zunächst darum, bekannt zu werden und in den Köpfen der Eigentümer präsent zu sein. Damit sie überhaupt wissen: Wenn ich meine Immobilie verkaufen oder vermieten möchte, gibt es auch diesen Weg.

Welches Ziel haben Sie mit ohne-makler? Wie möchten Sie die Marke in Österreich am Markt und zwischen der Konkurrenz positionieren?

Sichtbarkeit ist für mich zunächst das Um und Auf. Wir sind in Österreich noch eine junge Marke – deshalb müssen Eigentümer erst einmal wissen, dass es uns und dieses Angebot überhaupt gibt.

Langfristig wünsche ich mir, dass ohne-makler.at ganz selbstverständlich als eine Möglichkeit wahrgenommen wird, wenn jemand überlegt, eine Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten. Nicht nach dem Motto „entweder alles alleine oder alles über einen Makler“, sondern als unkomplizierter Weg dazwischen: selbst entscheiden, wie viel man übernehmen möchte und wo man Unterstützung braucht.

Und natürlich spielt auch die finanzielle Seite eine Rolle. Eine Maklerprovision kann schließlich eine beträchtliche Summe ausmachen.

Als ohne-makler eine Person für das Marketing-Management gesucht hat: Was hat Sie gereizt, sich für diese Aufgabe zu bewerben? Was macht für Sie ohne-makler aus?

Da gibt es tatsächlich einen sehr persönlichen Bezug. Ich habe selbst eine kleine Wohnung, in der ich lange gewohnt habe und die ich seit einiger Zeit vermiete. Die Vermietung habe ich immer selbst in die Hand genommen.

Ich weiß daher aus eigener Erfahrung, dass das durchaus mühsam sein kann: Auf mehreren Portalen inserieren, viele – und nicht immer passende – Anfragen bekommen, Nachrichten beantworten, Termine koordinieren und den Überblick behalten.

Genau deshalb habe ich den Mehrwert von ohne-makler.at sofort verstanden. Wenn man selbst vermieten oder verkaufen möchte, kann einem eine Plattform, die viele dieser Schritte bündelt und vereinfacht, wirklich Arbeit abnehmen.

Und dann kamen noch ein zweiter Punkt dazu: Ich finde es unglaublich spannend, beim Aufbau einer neuen Marke in Österreich von Anfang an dabei zu sein. Nicht in fertige Strukturen hineinzukommen, sondern wirklich mitgestalten zu können – das hat mich sehr gereizt.

Wie sind Sie bisher vom Team aufgenommen worden?

Ich hatte einen richtig tollen Start. Wir sind in Wien noch ein kleines Team, aber gerade dadurch ist das Miteinander sehr persönlich und herzlich.

Was mir besonders gefällt: Wir arbeiten wirklich auf Augenhöhe. Ideen kann man einfach einbringen, Dinge offen diskutieren und dann auch schnell umsetzen. Das habe ich in dieser Form bisher tatsächlich eher selten erlebt.

Das Team in Wien ist noch sehr klein. Macht es für Sie einen Unterschied, in dieser „Start-up-Atmosphäre“ eines von Grund auf wachsenden Unternehmens zu arbeiten oder in einem großen Unternehmen mit festen Strukturen?

Absolut. Diese Start-up-Atmosphäre war sogar einer der Punkte, die mich von Anfang an gereizt haben.

Ich habe zuvor in einigen größeren Unternehmen gearbeitet und kenne daher auch sehr feste Strukturen und entsprechend lange Entscheidungswege. Bei ohne-makler ist das ganz anders. Die Wege sind kurz, Entscheidungen können schnell getroffen werden und wenn ich eine Idee habe, geh ich einfach zu Tim, wir besprechen es und sollte sie danach noch immer gut sein, geht’s schon an die Umsetzung.

Natürlich bedeutet das auch, dass noch nicht für alles ein fertiger Prozess existiert. Aber genau das gefällt mir: Man kann selbst mitdenken, Dinge aufbauen und tatsächlich etwas bewegen. Das ist für mich eine sehr schöne Abwechslung zu dem, was ich bisher kannte.

Ihr Job erfordert die ständige Bereitschaft, sich zu informieren, neue Entwicklungen aufzusaugen und in der Praxis umzusetzen. Bleibt da genug Zeit für Entspannung vom Arbeitstag? Was machen Sie nach Feierabend am liebsten?

Ja – wobei „Entspannung“ bei mir nicht unbedingt bedeutet, auf der Couch zu liegen. 😊 Ich brauche Bewegung als Ausgleich und gehe sehr gerne laufen. Das ist für mich tatsächlich eine der besten Möglichkeiten, den Kopf freizubekommen.

Daneben liebe ich gutes Essen und guten Wein, Reisen und generell alles, was mich nach einem Arbeitstag auf andere Gedanken bringt. Und gerade weil ich beruflich sehr viel Zeit vor dem Bildschirm verbringe, tut mir dieser Ausgleich besonders gut.

Ganz abschalten kann ich bei Marketingthemen allerdings nicht immer. Wenn mir irgendwo eine gute Kampagne, ein spannendes Video oder eine ungewöhnliche Idee begegnet, ertappe ich mich schon dabei, dass ich sie gedanklich auf aktuelle Themen reflektiere 😉

Geschrieben von

Redaktion

Redaktion

Die Redaktion von ohne-makler aktualisiert regelmäßig den Bereich Magazin und Ratgeber, prüft Fakten, recherchiert aktuelle Entwicklungen am Immobilienmarkt und setzt Empfehlungen unserer Experten in Textform um.


Veröffentlicht am 16.09.2026

Hinweis zu Rechtsthemen: Sämtliche Texte wurden aufwendig recherchiert und nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. Wir können trotzdem keine Garantie für die Korrektheit, Aktualität oder Vollständigkeit der präsentieren Informationen gewähren. Bitte wenden Sie sich bei Rechts- und Steuerfragen stets an einen fachkundigen Anwalt oder Steuerberater.



Alle Themenbereiche

Suchfunktion

Immer informiert sein!

Mit der Anmeldung zum Newsletter erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer Daten zum Zweck der Versendung eines Newsletters mit werblichen Inhalten einverstanden. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und Ihrem Widerrufsrecht im Zusammenhang mit der Newsletter-Anmeldung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Hinweis

Die hier veröffentlichten Informationen sind gut recherchiert. Sie können aber trotz großer Sorgfalt lückenhaft, veraltet oder fehlerhaft sein und ersetzen keine individuelle Beratung durch zum Beispiel Steuerfachleute oder Anwälte. Bitte wenden Sie sich mit individuellen Fragen an entsprechende Fachleute.