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Mäßige Mietindexierung für 2026 erwartet

Mietindexierung als Basis für Mieterhöhungen wird 2026 mäßig ausfallen

Als rechtsverbindliche Grundlage zur Erhöhung der Mieten dient in Österreich der Verbraucherpreisindex (VPI). Dieser wird erst Ende Februar veröffentlicht. Doch Anfang Februar erfolgte die offizielle Schnellschätzung. Diese liegt bei 2,0 % und somit wesentlich geringer als im Vorjahr. Der tatsächliche VPI bewegt sich üblicherweise in einem sehr ähnlichen Bereich.

Schnellschätzung: geringere Inflationsrate 2026

Als rechtsverbindliche Grundlage zur Erhöhung der Mieten dient in Österreich der Verbraucherpreisindex (VPI). Dieser wird erst Ende Februar veröffentlicht. Doch Anfang Februar erfolgte die offizielle Schnellschätzung. Diese liegt bei 2,0 % und somit wesentlich geringer als im Vorjahr. Der tatsächliche VPI bewegt sich üblicherweise in einem sehr ähnlichen Bereich.

Der Zielwert der Bundesregierung für 2026 liegt ebenfalls genau in dieser Größenordnung. Daher wird wohl alles darangesetzt, nach den Schwierigkeiten der letzten Jahre die ersehnten zwei Prozent nun stabil zu halten.

Auswirkungen der Inflationsrate auf Vermieter

Problematisch ist, dass für die Bewirtschaftung von Immobilien vor allem Dienstleistungen benötigt werden. Vom Steuerberater bis zum Handwerker müssen unterschiedlichste Berufsgruppen beauftragt werden. In diesem Segment liegt die Inflationsrate noch bei fast vier Prozent. Der Erhalt einer Immobilie ist für Vermieter somit teuer. Das verstärkt sich nochmals, da die Indexierung der Mieten nun nur im wesentlich geringeren Ausmaß erfolgen wird.

Doch die nun moderatere Inflation hat auch positive Aspekte. Es ist davon auszugehen, dass die Teuerungsrate auch im Dienstleistungssektor noch zurückgeht. Die Miet-Indexierungen sind relativ gering, wodurch Mieter weniger Anlass haben, eine neue Wohnung zu suchen. Die Erhöhung ist moderat, das Angebot an Mietwohnungen gering – für viele Bestandsnehmer ist diese Kombination wohl Anlass genug, in der bisherigen Wohnung zu bleiben.

Ausblick 2026: Stabilität und Planbarkeit

Die Baukosten sind derzeit stabil, die Kreditzinsen haben sich rund um 3,5 % p. a. eingependelt und die Inflationsrate dürfte im Bereich der angestrebten 2,0 % liegen. Dieser Gesamtzustand bringt etwas mehr Stabilität als in den vergangenen Jahren, in denen die Immobilienbranche ordentlich durchgebeutelt wurde. Private Vermieter dürfen somit auf ein ruhigeres Jahr hoffen – mit wenig Mieterwechsel und keinen weiteren Kostenexplosionen. Aber: Eine Unbekannte ist die Krise in Nahost, die möglicherweise die Inflationsrate doch noch in die Höhe treiben kann.


Veröffentlicht am 13.03.2026

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